Durchführungsverordnung zur Champions League im Mixed Fastpitch Softball

1. VORWORT
Die Champions League (CL) ist eine Deutsche Meisterschaft im Mixed Fastpitch Softball. Sie wird auf der Grundlage dieser Durchführungsverordnung (DVO) jeweils im Folgejahr der Ligameisterschaften durchgeführt.
2. AUSTRAGUNGSORT UND TERMIN
Die Champions League findet im Folgejahr der Qualifikation an einem Wochenende statt.

Nach Ende der Saison des Vorjahres wird die Austragung des Turniers unter allen qualifizierten Teams und interessierten Standorten ausgeschrieben.

3. TEILNAHME
3.1 Anzahl der teilnehmenden Teams
An der Champions League nehmen mindestens zwölf (12) Teams teil, die im Vorjahr an einer der durch die CL-Orga anerkannten Mixed Fastpitch Softball Ligen in Deutschland teilgenommen haben.
3.2 Mixed Fastpitch Softball Ligen
Um anerkannt zu werden, müssen diese Ligen
a) durch den Obmann bis zum 1. Juni eines Jahres bei der CL-Orga angemeldet werden,
b) eine Mindestanzahl von fünf (5) teilnehmenden Teams haben,
c) mindestens die ersten drei (3) Plätze ausspielen und
d) die endgültigen Platzierungen bis zum 1. November an die CL-Orga übermitteln.

Teams, die in einer Liga außer Konkurrenz antreten, müssen vor Saisonbeginn als solche gemeldet werden.

3.3 Qualifikation
Zur Teilnahme an der Champions League sind die ersten zwölf (12) Teams des Liga-Rankings qualifiziert.

Nachrücker sind die weiteren platzierten Teams im Liga-Ranking (Ausnahme s. Liga-Sicherungsklausel).

3.3.1 Liga-Sicherungsklausel

Für den Fall, dass ein Team seine Teilnahme an der CL absagt und dadurch kein Vertreter seiner Liga mehr unter den verbleibenden, teilnehmenden Teams steht, wird das nachrückende Team nicht durch das Liga-Ranking ermittelt, sondern der Nächstplatzierte der Liga des absagenden Teams rückt nach. Sagt auch ein zweites Team aus dieser Liga seine Teilnahme an der CL ab, erfolgt eine letzte Möglichkeit, den Drittplatzierten dieser Liga nachrücken zu lassen. Danach erlischt die Liga-Sicherungsklausel für die besagte Liga. Es erfolgt dann die Nachnominierung gemäß dem Liga-Ranking.

3.3.2 Qualifikationsblock von mehreren Teams eines Vereins

Sollten sich mehrere Teams eines Vereins für die CL qualifizieren (z. B. Thrashers 1 und Thrashers 3), entscheidet der Verein der Teams, welches der Teams an der CL teilnehmen wird.

Die Spieler aller Teams eines Vereins sind spielberechtigt für das teilnehmende Team.

3.3.3 Regelung bei Mehrfachqualifizierung eines Teams

Ein Team, das sich über mehrere Ligen qualifiziert, wird für beide Ligen im Liga-Ranking berücksichtigt, kann jedoch nur mit einem Startplatz an der CL teilnehmen.

3.3.4 Regelung der Qualifikation bei Anzahl der teilnehmenden Ligen größer als Anzahl der CL-Qualifikationsplätze

Wenn die Anzahl der unter 3.2 anerkannten Ligen die Anzahl der Qualifikationsplätze übersteigt, müssen Qualifikationsspiele abgehalten werden. Lediglich die Teams im unteren Ranking müssen diese Qualifikationsspiele bestreiten. Dabei gilt: die Anzahl der überzähligen Teams spielt gegen die gleiche Anzahl der unteren CL-Plätze im Ranking.

Beispiel: Es gibt 12 CL-Plätze, aber 14 Ligen: Die Teams im Liga-Ranking 11, 12, 13 und 14 bestreiten die Qualifikationsspiele, bei denen sich zwei Teams für die CL qualifizieren.

Die Ausarbeitung dieser Qualifikationsspiele obliegt der CL-Orga. Es wäre sinnvoll, jeweils die zwei Teams gegeneinander spielen zu lassen, die sich geographisch am Nächsten sind.

Finden die Qualifikationsspiele nicht statt, entscheidet das Los.

Die Etablierung einer regionalen Qualifikation mit zugewiesenen CL-Qualifikationsplätzen obliegt der CL-Orga und ersetzt schließlich obige Punkte.

3.4 Liga-Ranking
Jeder anerkannten Mixed Fastpitch Softball Liga werden Ranglisten-Punkte zugeordnet, und zwar
a) je ein Punkt für jedes an der Liga teilnehmende Team (Größe der Liga),
b) Punkte gemäß der Platzierung derer Teams bei der letzten CL und
c) Punkte gemäß der Platzierung derer Teams bei der vorletzten CL.
Siehe dazu Punkt 3.4.1.

3.4.1 Bestimmung des Liga-Rankings

Nach der CL werden Ranglistenpunkte an die teilnehmenden Ligen verteilt. Unabhängig davon, wie viele Teams an einer CL teilgenommen haben, werden nur die ersten 12 Tabellenplätze berücksichtigt. Punkte werden reziprok verteilt: 12 Punkte für den Meister, 11 für den Vizemeister, bis hinunter zu einem Punkt für den 12. Platzierten.

Die durchschnittliche Punktzahl ihrer teilnehmenden Teams werden verdoppelt, um einen Durchschnitt darzustellen, der im Schnitt von zwei Teams erspielt worden wäre. Somit ist es für das Liga-Ranking unerheblich, wie viele Teams der besagten Liga tatsächlich an der CL teilgenommen haben.

Diese Punkte werden mit den Punkten für die Ligagröße addiert und ergeben so die Punkte für die Platzierung im Liga-Ranking.

Bei Gleichstand nach Punkten entscheidet die Vorjahresplatzierung des jeweils besten Teams einer Liga über die bessere Platzierung im Liga-Ranking.

Das Liga-Ranking wird erstellt, indem die Ligen wiederkehrend gemäß der Ranglisten-Punkte in eine Reihenfolge gebracht werden und entsprechend mit den Erst-, Zweit- und Drittplatzierten Teams besetzt werden.

4. SPIELMODUS
Der Spielmodus wird in Absprache mit der CL-Orga vom Ausrichter festgelegt, beispielsweise Sudden Death, Große Gruppen, Double Elimination etc., je nachdem, was die Örtlichkeiten des Ausrichters anbieten können.

Es stehen neun (9) Batter in der Line-Up, inkl. eines möglichen DP (Designated Player).
Es spielen neun (9) Spieler im Feld, inkl. eines möglichen Flex Players.
Hiervon müssen mindestens zwei (2) Spieler entweder weiblich oder männlich sein.

Anm.: Die 10th Batter Regel wurde 2016 gestrichen.

4.1 Gruppenphase
Die Platzierung in der Gruppentabelle erfolgt über die Anzahl der gewonnenen Spiele. Bei Punktegleichstand mehrerer Teams entscheidet die Team-Quality-Balance (TQB) über die Platzierung. Die TQB wird aus der Differenz der Quotienten aus erzielten Runs und Offensivinnings und abgegebenen Runs und Defensivinnings ermittelt (RS/Inn – RA/IP = TQB). Je höher der TQB, desto besser die Platzierung. Besteht beim TQB dann immer noch Gleichstand, entscheidet zunächst der direkte Vergleich und dann das Los.
4.2 Platzierungsspiele
Je nach Spielsystem des Ausrichters muss jeder Platz der Gesamt-/Endplatzierung ausgespielt werden.
4.3 Zeitbegrenzung
Alle Spiele werden grundsätzlich auf sieben (7) Innings angesetzt.

Sollten Spiele unter Zeitbegrenzung durchgeführt werden, dann darf nach Ablauf der Zeitbegrenzung kein neues Inning mehr begonnen werden. Angefangene Innings werden grundsätzlich zu Ende gespielt, außer wenn das Spiel bereits endgültig entschieden ist. Falls das Spiel nach Ende der Zeitbegrenzung unentschieden sein sollte, kommt sofort die Tiebreaker-Rule zur Anwendung (s. ORS 2018 – 2021, Regel 1.2.4).

4.4 Auslosung der Gruppen
Je nach Anzahl der Gruppen werden dieser Anzahl entsprechend die Teams, welche als Beste bei den Champions League Turnieren der beiden Vorjahre abgeschlossen haben, als Gruppenköpfe gesetzt.

Die restlichen Teams werden unter der Maßgabe zugeteilt, dass keine Gruppe mit mehr als einem Team aus einer Liga besetzt ist.

Beispiel für 4 Gruppen:
Zuteilung der Gruppen gemäß des Liga-Rankings:

A B C D
Kopf 1 Kopf 2 Kopf 3 Kopf 4
4 3 2 1
5 6 7 8

Nachdem die Köpfe feststehen, werden gemäß des CL-Teamrankings die Teams zugeteilt. Der verbleibende Ranghöchste im Ranking kommt in Gruppe D, der zweite des Rankings kommt in Gruppe C, und so weiter.

Die Summe der zugeteilten Teams ergibt jedes Mal neun (9) Ranking Plätze und ist absolut fair verteilt.

Sollte ein Team einer Gruppe zugeteilt werden, der bereits ein Vertreter seiner Liga zugeteilt ist, so erfolgt die Zuteilung nicht und der nächste in der Rankingreihenfolge wird zugeteilt. Das nicht zugeteilte Team wird dann dem nächsten Gruppenkopf zugeteilt. Bei diesem Tausch wird die Balance der Gruppen etwas gestört, was jedoch für das Turnier weniger problematisch ist, als wenn zwei Vertreter einer Liga direkt in der Gruppenphase aufeinander treffen.

5. SPIELBERECHTIGUNG UND SPIELERLISTEN
Jedes Team muss spätestens drei (3) Wochen vor dem Turnier eine vorläufige Spielerliste bei der CL-Orga einreichen.

Die Erstellung der Spielerlisten erfolgt auf einem von der CL-Orga herausgegebenen Vordruck und benötigt folgende Informationen:
a) NAME, Vorname
b) Möglicher Nickname
c) Trikot-Nr.
d) Geschlecht
e) Für welches Team wurde hauptsächlich im letzten Qualifikationsjahr gespielt
f) Für welches Team wurde hauptsächlich im vorletzten Qualifikationsjahr gespielt
g) Datenschutzeinverständniserklärung: Unterschrift!

Es dürfen maximal dreißig (30) Spieler auf der vorläufigen Spielerliste geführt werden.

Maximal zwei (2) Pick-Up Player (s. 6.) dürfen darunter sein.

Die Spielerlisten werden von den zugehörigen Liga-Obleuten geprüft und jedes Team bekommt zwecks Prüfung die Spielerlisten der anderen Teilnehmer.

Bei Unstimmigkeiten muss aufgefordert werden die Listen zu korrigieren, im Zweifel entscheidet die CL-Orga über den Ausschluss eines Pick-Up Players.

Nur Spieler auf dieser Liste sind spielberechtigt.

Jeder Spieler darf nur auf maximal einer Spielerliste geführt werden. Sollte ein Spieler auf mehreren Spielerlisten angegeben werden und sollten sich die betroffenen Teams nicht einigen können, entscheidet der Spieler selbst.

Die endgültige Spielerliste mit maximal zweiundzwanzig (22) Spielern wird beim Technical Meeting abgegeben.

6. PICK-UP-PLAYER (PUP)
6.1 Anzahl der Pick-Up-Player
Jedes teilnehmende Team darf maximal zwei Pick-Up Player (PUP) auf der Spielerliste führen, unabhängig davon, ob diese eingesetzt werden oder nicht. Als PUP werden Spieler bezeichnet, die für die qualifizierten Teams Fremd- (s. 6.1.1) bzw. Leihspieler (s. 6.1.2) sind. Spieler desselben Vereins und neue Spieler, die im Qualifikationsjahr noch keine oder nur wenige Spiele für ihr Team absolviert haben und nicht unter die Leihspielerregelung fallen, sind keine PUP.

Die Definition eines PUP ist nicht einfach und trägt viele Fassetten. Diese werden in den folgenden Unterpunkten für die CL-Handhabung dargestellt.

6.1.1 Fremdspielerregel

PUP sind Spieler, die im Qualifikationsjahr nicht dem qualifiziertem Team angehört haben und somit für das teilnehmende Team Fremdspieler sind. Eine Ausnahme besteht, wenn im CL Jahr ein fester Teamwechsel stattgefunden hat: Dann darf der Spieler entscheiden, für welches der beiden Teams er in der CL antreten will.

Beispiel: John Doe hat im Qualifikationsjahr für die Thrashers gespielt und wechselte im November darauf zu den Boonies, wo er im CL Jahr mitspielt. John Doe darf entscheiden, für welches Team er bei der CL spielt, da er nun zwar ein Boonie ist, jedoch die Qualifikation mit den Thrashers erspielt hat.

6.1.2 Leihspielerregel (≤ 3-Spiele-Regelung)

PUP sind auch Leihspieler, die zwar ggf. einige Spiele in einem qualifizierten Team gespielt haben, mehrheitlich jedoch Stammspieler eines anderen Teams waren.

Beispiel: John Doe spielte 3x für die Outbacks, 1x für die Boonies und 7x für die Thrashers. John Doe ist damit offiziell ein Thrasher. Spielt er bei der CL für die Outbacks, muss er als PUP deklariert werden, obgleich er dort 3 Spiele bestritt.

6.1.3 Stammspielerregel in mehreren Teams (4-Spiele-Regelung)

Spieler, die tatsächlich Stammspieler in mehr als einem Team sind, sprich mindestens vier (4) Ligaspiele pro Team im Qualifikationsjahr gespielt haben, sind für alle Teams, wo vier (4) Ligaspiele und mehr bestritten wurden, keine PUP.

Beispiel: John Doe spielte 3x für die Outbacks, 5x für die Hardballers und 7x für die Thrashers. John Doe ist damit sowohl ein Thrasher als auch ein Hardballer. Spielt er bei der CL für die Hardballers, muss er nicht als PUP deklariert werden, da er maßgeblich am Erfolg der Hardballers beteiligt war.

6.2 Limitationen für PUP
PUP dürfen bei der CL nicht als Pitcher eingesetzt werden.
6.3 Nachträgliche Überprüfung der PUP-Regeln
Die Spielerlisten und Scoresheets werden nach der CL ausgewertet und auf Verstöße geprüft. Das laufende Turnier soll nicht gestört werden. Wurden von einem Team mehr als zwei PUP oder ein PUP als Pitcher eingesetzt, so erfolgen die unter Punkt 6.4 genannten Sanktionen.
6.4 Folgen bei Verstößen gegen die PUP-Regeln
a) Ausschluss des Teams von der CL für das Folgejahr,
b) Aberkennung der CL-Platzierung und
c) Aberkennung der erreichten CL-Rankingpunkte für das Team und dessen Liga.
7. AUSRICHTER
7.1 Voraussetzung für die Ausrichtung der CL
Folgende Voraussetzungen sollten für die Austragung der CL vorhanden sein:

  1. Es sollten mindestens drei Softballfelder zur Verfügung stehen. Diese Felder müssen keine Felder nach US-Standard sein. In der Vergangenheit waren oft die zweiten und dritten Spielfelder umfunktionierte Baseballfelder oder ein für Softballzwecke umgerüsteter Fußballplatz, etc.
  2. Outfield- und Infieldmaße müssen den Regularien des WBSC Women’s Fastpitch entsprechen:
    Outfield mind. 67,02m,
    Pitcher 13,11m,
    Bases je 18,29m.
  3. Günstige bis kostenneutrale Übernachtungsmöglichkeiten (Zeltplätze) für die Teilnehmer sollten zur Verfügung stehen. Wir sind Freizeitsportler, die alles selbst finanzieren müssen (Anfahrt, Verpflegung, Ausrüstung). Daher ist es erwünscht, Zeltmöglichkeiten in der Nähe der Spielstätten bereit zu halten.
  4. Ausreichende Anzahl von sanitären Einrichtungen wie Toiletten und Duschen in einem akzeptablen Umkreis (< 1,0 km)
  5. Catering zu fairen Preisen. Die Umsetzung dieses Punktes wird nicht sehr stark gewertet, da sich Teilnehmer häufig auch selbst, z.B. in der Umgebung abseits der CL, versorgen.
  6. Bereitstellung einer ausreichenden Anzahl an Spielbällen, Erstellung der Spielpläne, Turnierleitung, Pokale (mind. für Meister und Vizemeister, Urkunden für die Plätze 3 bis 12).
  7. Die Erhebung einer Startgebühr ist für den Ausrichter unabdingbar, dessen Höhe muss in der Bewerbung bekannt gegeben werden.
  8. Durchführung eines Technical Meetings vor Turnierbeginn
  9. Durchführung einer Siegerehrung nach dem Finalspiel
7.2 Ermittlung eines Ausrichters bei mehreren Bewerbern
Frühestens im Januar des CL Jahres werden die Bewerber um die Ausrichtung und deren Bewerbungen der Gemeinschaft vorgestellt.

Anfang Februar, bzw. einen Monat nach Bekanntgabe, erfolgt eine Abstimmung (jedes teilnehmende Team bekommt eine Stimme). Bei Gleichstand bekommt die CL-Orga eine Tiebreaker-Stimme.

7.3 Umsetzung
7.3.1 Durchführung des Turniers

Die Organisation der CL wird in die Hände des Ausrichters gegeben.

Der Ausrichter der CL ist aufgerufen, für die Ausrichtung und Durchführung seines CL-Turniers Turnierregeln festzulegen, gegebenenfalls die vorhandenen Turnierregeln der vergangenen CL zu übernehmen oder diese für die auszutragende CL anzupassen.

Diese Turnierregeln haben höhere Priorität und sind bei unterschiedlicher Auslegung im Bezug zu dieser CL DVO für das Turnier bindend.

7.3.1.1  Umsetzung von Strafen bei Regelverstößen: Bats, Metall Cleats, u.a.

Erkennt ein Umpire einen Regelverstoß wie zum Beispiel Illegal Bat, Cleats, etc., so unterbricht dieser das Spiel und gibt den Regelverstoß bekannt.

Erkennt ein Feldspieler, Coach, Manager oder sonstiges Mitglied eines CL Teams einen Regelverstoß, so muss ein Appeal geäußert werden. Der Umpire überprüft den Appeal.

Beim Umpire-Einspruch sowie beim gestatteten Appeal ist der Batter OUT und alle offensiven Veränderungen des Spielzuges während dessen At Bats (SB, WP, PB, FC, X) werden zurückgesetzt. Erfolgt der Appeal nach dem Inning oder zu einem späteren Zeitpunkt, wird eine Sperrung des Spielers vom weiteren Turnier verhängt. Eine spätere Abänderung des Spielzuges erfolgt dann nicht.

7.3.2 Technical Meeting

Das Technical Meeting findet am Vorabend des Turniers statt. Die Teilnahme ist für einen Vertreter je Team verpflichtend. Die finalen Spielerlisten werden an alle teilnehmenden Teams verteilt. Die Softballbats aller Teams müssen beim Technical Meeting zwecks Zulassung vorgelegt werden. Nicht zugelassene Bats dürfen im Turnier nicht eingesetzt werden.

7.3.3 Umpire, Scorer, Statistik, Awards

Seit 2010 wird vom Ausrichter der CL erwartet, neutrale Umpire und Scorer zu stellen. Die Offiziellen sind für ihre anfallenden Kosten (An-/Abreise, Unterkunft, Verpflegung beim Turnier) zu entschädigen. Es obliegt dem Ausrichter, dies in Absprache mit der CL-Orga umzusetzen.

Die Offense- und Pitching-Statistiken werden gemäß des offiziellen DBV-Scoresheets (Kopie) für jedes Spiel erfasst. Eine Defense-Auswertung ist nicht notwendig.

Aufgrund der erfassten und ausgewerteten Statistik werden die Awards für der/die „Best Batter“, „Best Pitcher“ und MVP (jeweils männlich/weiblich) ermittelt. Die Mindestanforderung für die Nominierungsqualifikation bei „Best Batter“ ist der jeweilige Mittelwert (m/w) bei Plate Appearance (PA) und bei „Best Pitcher“ Innings Pitched (IP). Über die Vergabe aller Awards entscheidet der Technical Commissioner (TC) in enger Zusammenarbeit mit dem Scorer-in-Chief (SiC).

7.4 Mitwirkung der CL-Orga
Der Ausrichter hat sämtliche Freiheiten, dem Turnier seinen eigenen „Stempel“ aufzudrücken. Die CL-Orga steht dem Ausrichter mit den Erfahrungen der vergangenen Turniere gerne beratend zur Seite.

Als besonders sinnvoll zeigte sich eine Zusammenarbeit in Bezug auf Umpire und Scorer. Hier bindet sich die CL-Orga gerne in die CL Ausrichtung ein.